Werner Max Moser

Der Architekt Werner Max Moser wird heute oft als einer der «Wortführer der Schweizer Moderne» bezeichnet. Der grosse Umfang seiner Werke und die langjährige Entwurfstätigkeit für die Embru-Werke bestätigen dies. Kein anderer externer Designer hat das Produktprogramm zu dieser Zeit so stark geprägt und umfassend erweitert wie er.

 

Direkt nach seinem Studium an der «ETH Zürich» (1916-21) absolvierte er zunächst ein Praktikum im Rotterdamer Architekturbüro von Grandpré Molière und arbeitete dann zwei Jahre bei dem berühmten US-amerikanischen Architekten Frank Lloyd Wright, bevor er 1926 in die Schweiz zurückging und neben Architektur auch erste eigene Möbel entwarf. 1931 gründete er zusammen mit Sigfried Giedion und Rudolf Graber die Wohnbedarf AG in Zürich, zu deren Sortiment er zahlreiche Typenmöbel beisteuerte. In den 1930er Jahren wirkte er an städtebauliche Studien der Zürcher CIAM-Gruppe mit und er beteiligte sich an bedeutenden Ausstellungen zum modernen Schulbau («Das Kind und sein Schulhaus», 1933) und zur modernen Badekultur («Das Bad von heute und gestern», 1934/35) im Kunstgewerbemuseum Zürich.

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